Lebensereignisse vom 22. – 25. Lebensjahr.

Die Bundeswehrzeit geht dem Ende zu und so kam es, dass ich am schwarzen Brett die Stellenangebote für Zeitsoldaten gelesen habe. Da war auch eine Stelle beim Roten Kreuz in Schwaben ausgeschrieben. Ich war ja zu der Zeit bereits 6 Jahre Ehrenamtlich dabei und auch bei unserem Zug in der Bundeswehr der Sanni. So kam es auch, dass ich die Stelle im Landkreis Augsburg bekam. Meine ehemalige Stelle als Brauer habe ich daraufhin gekündigt.

Mein Zimmer im Kolpinghaus habe ich zwar nicht mehr bekommen, aber dafür ein anderes was mir aber nichts aus machte. Ich konnte meine Verlobte immer besuchen und mit Ihr ausgehen und Sex haben was mir auch immer sehr wichtig war. Meine Verlobte war als Zimmermädchen in einem Augsburger Hotel beschäftigt so kam es auch, dass ich mit einpaar Kolleginnen mit Ihr zusammentraf und ich mich mit der einen und anderern heimlich zum Sex traf. Einmal besuchte ich sogar an einem Wochenende eine in Coburg, das war eine geile Sache mit Ihr eine ganze Nacht in einem Hotel.

Mit dem ungeschütztem Sex kam es dann auch bei meiner Verlobten wie es kommen musste, sie wurde Schwanger und wir mussten unsere Hochzeit planen, die wir dann auf meinen 23. Geburtstag legten, damit ich den Hochzeitstag nicht vergessen konnte. Die Hochzeit verlief gabz normal mit der Familie und Kollegen vom Roten Kreuz und Freunden von früher.

Wir sogen dann zusammen in eine Wohnung im Landkreis Augsburg, wo ich dann auch nicht mehr all zu weit in meine Dienststelle hatte. Meine liebe Tochter wurde im November geboren und war mein ganzer Stolz. Nur als Vater war mir vieles zu stressig, der Dienst im Krankenwagen, was zu damaliger Zeit nicht gerade einfach war, da gab es noch keinen Notarzt wie heute und wir hatten die Autobahn und die B2, da gab es viele Unfälle. Am Abend floss dann der Alkohol und die Damen der Frauenbereitschaft die auch ab und an auf der Wache waren taten ich nächstes es kam immer wieder mal zu sexuellen Handlungen und zum Sex. Bei einer hatte ich dann wieder einmal Pech, denn Sie wurde auch Schwanger und so hatte ich mit Anfang 25 ein uneheliches Kind am Hals.

Meine Frau verzieh mir den Seitensprung mit den Folgen, was ich Ihr heute noch sehr anrechne, es war für Sie bestimmt nicht schön mit einem Mann zusammen zu leben der dem Alkohol zusprach und mit anderen Frauen flirtet. Meiner Tochter las ich jeden Wunsch von den Augen und verwöhnte sie sehr, sie ist auch heute noch meine Prinzessin.

 

Lebensereignisse meine Bundeswehrzeit vom 20.-22. Lebensjahr.

So nun wird es wieder an der Zeit mein Leben weiter zu erzählen. Zuerst möchte ich noch kurz berichten, dass mein alter Wartburg kaputt gegangen ist und ich von meinen Eltern ein neues Auto bekommen habe, nämlich einen ganz neuen Fiat 500 was einen größen Unterschied zum Wartburg 1 zu 4 ausmachte, aber ich denke das war für einen jungen Mann wie für mich nicht so wichtig.

So nun wurde ich mit 20 zur Bundeswehr nach Günzburg eingezogen, ich kam zum Wachkompanie SW 84, wir bewachten die Atomwaffen von den Amerikanern. In den 18 Monaten die ich bei der Bundeswehr war, gab es drei markante Vorfälle an die ich mich heute noch erinnere. Zum einen brachte ein Kamerad einmal 2 Flaschen Stroh Rum mit und der hat es in sich, hatte ja 80 Proent Alkohol und so kam es, dass ich mit einer Alkohlvergiftung ins Günzburger Krankenhaus kam, anschließend 2 Wochenend Arreste im Bau bekam, das hieß für mich 2 Wochenenden keinen Ausgang. Das war wiederum blöd, weil ich durch Zufall ein nettes Mädchen wieder getroffen hatte, ein Zigeuner Mädchen was ich aus meiner Kindheit her kannte. Ich traf sie durch zufall in einer Kneipe mit anderen Zigeuner Mädchen, jeder meiner Kameraden hatte mich davon abgeraten mich mit dem Mädchen zu treffen, denn wenn es die Familie erfahren hätte, hätte ich bestimmt probleme bekommen, aber es ging alles gut. So kam es, dass ich meine damalige Verlobte wie ich sie nannte schon einmal betrog, denn ich erfand immer andere ausreden um nicht nach Augsburg fahren zu müssen. Das 3. Ereignis war, dass wir, das heißt noch 12 Kameraden und ich beim Holland Marsch mitmachen durften, das heißt 200 Kilometer in 4 Tagen und eine Woche in Holland. Hier traf sich die ganze Welt und so blieb es nicht aus, dass man auch hier Mädchen für die Nacht fand. Wir waren dann ganz stolz, denn wir waren anschließend die einzigen Soldaten die Ihren Wehrdienst mit 5 Ordenspangen abschließen konnten.

Soviel zu meiner Bundeswehrzeit.

Lebensereignisse vom 17. – 20. Lebensjahr

Die Bewerbung in einer Hamburger Großbrauerei hat geklappt und ich konnte dort auch im Sudhaus anfangen. Nur das war ein Unterschied wie Tag und Nacht, hier war alles vollautomatisch und wir waren drei Brauer die für den Sudvorgang verantwortlich waren. Die Brauerei stellte mir ein Zimmer zur Verfühung, aber fragt nicht was das zu der Zeit im Monat gekostet hat 400 DM warm.

Die Einarbeitung in der Brauerei klappte sehr gut, nur der private Teil verlief nicht ganz so wie ich Ihn mir vorgestellt hatte. Mein Bekannter den ich von Neuburg her kannte und seine Freunde trafen uns fast jeden Abend in der Kneipe neben der Brauerei und das war sehr teuer mit der Zeit. Ok sie zeigten mir auch Hamburg, allerdings nur das was man als Junggeselle sehen musste. Hier kam ich auch mit dem Alkoholgenuss nicht ganz klar, dennn ich war es nicht gewohnt ein kleines Bier und einen Schnaps zu trinken, das zudem noch im Verhältnis zu Neuburg sehr teuer war. So kam es, dass mir meine Eltern um den 20. des Monats immer mal 500 DM schicken mussten, was ich mit dem beiliegenden Brief immer zu lesen bekam ich sollte mein Geld doch besser einteilen oder wieder nach Hause kommen. Ja ich verdiente ja gut etwas über 1600 DM aber die abendlichen Ausflüge und auch das Mittagessen kosteten doch einiges. Was ich noch auf Bezug von Mädchen sagen will, da gab es keine, denn ich bin nach 6 Monaten wieder zurück nach Neuburg, wo ja meine heiße Liebe auf mich wartete.

Meine Eltern besorgten mir dann über meinen Couseng der Braumeister in einer Augsburger Brauerei war wieder einen Job im Sudhaus und ein Zimmer im Kolpinghaus. Auch hier viel mir die Decke auf den Kopf, so dass ich auch dort jeden Abend in die Kneipe ging, nur hier war das Bier nicht so teuer.

Da ich jetzt schon 19 war, machte ich meinen Führerschein und kaufte mir einen alten Wartburg, jetzt konnte ich wenigstens jedes Wochenende mit dem Auto nach Neuburg fahren. Wir fuhren dann auch fast jeden Samstag zum Tanzen nach Ingolstadt oder in die nähere Umgebung, Ihr könnt Euch vorstellen, dass man da das eine oder andere Mädchen kennen gelernt hat un man auch Sex im Auto hatte, das war damals so, denn man konnte ja nicht nach Hause gehen oder sich wo anders treffen, da war das Auto schon die bessere Alternative. Hier könnte ich einige ausgefallene Geschichten erzählen, aber das hebe ich mir auf, wenn ich die ganzen Berichte überarbeite.

Mit 20 lernte ich dann meine erste Frau kennen und bekam zugleich die Einberufung zur Bundeswehr, aber das erzähle ich Euch im nächsten Kapitel.

Zusammenfassung bis zum 17. Lebensjahr.

Der eine oder andere wird sich sicherlich fragen, wo hier das Alkohol oder Fremdgeh Gen ist, aber bis zum 18. Lebensjahr hat das in meinem Leben noch keine Rolle gespielt. Ich weiß jetzt nicht, ob meine Bloggs zu lang sind und es fehlen auch noch einige Deteils die ich bei den verschiedenen Kapiteln noch verbessern, bzw. einfügen sollte, denn es gab noch viele Ereignisse die ich vor lauter einfach drauf los schreiben unterschlagen habe. Ich bin heute 68 Jahre und fange erst an zum Bloggen und zudem bin ich auch kein Schriftsteller, da stellt sich die Frage kürzere Bloggs oder später überarbeiten !  Denn jetzt wo dann das Leben erst richtig beginnt, wird es aus meiner Sicht erst richtig interesant, besonders Stolz bin ich nicht was ich alles angestellt habe, aber so spielt das Leben halt, ich denke es kommt wie es kommen soll.

Also lasst Euch überraschen wie es weter geht mit einem Mann der mehr Sex im Kopf hatte als vieles andere.

 

Meine Lehr- Ausbildungszeit vom 14. – 17. Lebensjahr.

So wie von meinen Eltern vorhergesagt, machte ich nun eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer in einer kleinen Brauerei in Neuburg. Mit der Zeit machte mir auch die Ausbildung spass und ich durfte im 2. Lehrjahr bereits alleine im Sudhaus arbeiten, was von der Handwerkskammer nicht gern gesehen wurde, da ich schon um 3 Uhr in der Früh anfangen musste. Denn man muss sich das so vorstellen, früher war das so, dass man alles mit Kohle beheizt hat, so musste in der Früh der Sudkessel und der Warmwasserkessel angeschürt werden, was im Sommer verhältnismäsig einfach war aber im Winter etwas problematisch, da das Holz zum anschüren ab und zu etwas feucht war und ich es nicht am Abend in das warme Sudhaus legen durfte, wegen der Hygiene Vorschrift.

Da bei unserer Brauerei auch eine kleine Landwirtschaft dabei war mussten alle mithelfen auch ich, Kartoffel legen und später wieder ernten und bei der Heu – und Getreideernte. So kam es, dass ich dort das eine und andere Mädchen kennen gelernt habe, das bei den Eltern dabei war die auch bei der Landwirtschaftlichen arbeit dabei waren. Aber mehr als spazieren gehen oder ab und an etwas knutschen war da nicht drin.

Mit 16 Jahren bin ich dann ehrenamtlich zum Roten Kreuz gegangen, weil mich die Krankenwagen immer schon inspiriert haben. Dort lernte ich dann auch wieder einpaar Mädchen kennen, meistens Krankenschwestern Schülerinnen. Hier kam es dann eines Abends dann so, dass ein Kollege seine Freundin und noch eine Krankenschwester die ich kannte und mit der ich auch schon ab und an unsere Stadtrunden getreht hatte mit dem Auto des Kollegen in den Wald fuhren um zu knutschen, nur dabei blieb es nicht, hier kam es zum ersten Geschlechtsverkehr, ich muss schon sagen das war ein Erlebnis an das denke ich heute noch. Es sollte aber noch besser kommen, eines Tages an einem Samstag waren wir vom Roten Kreuz auf der Hochzeit eines Kollegen eingeladen, meine Freundin natürlich auch. So saßen wir Mittag beim Essen ich zwischen meiner Freundin und deren Freundin die ich bis dato nicht kannte. Ich spürte deren Hand auf meinem Oberschenkel und zwischen meinen Beinen und schaute ganz verlegen zu Ihr rüber groß was sagen konnte ich ja nicht, da ja meine Freundin dabei war, aber das machte meiner neuen Tischnachbarin wenig aus, die ließ Ihre Finger immer weiter auf meine Füßen und zwischen meinen Beinen kreisen. Ich sagte dann, wollen wir nicht nach draußen gehen, denn hier wird es mir zu heiß. Ich war mit Ihr noch nicht draußen in einer Nische fing sie an mich zu küssen schob mir Ihre Zunge in den Hals und hatte Ihre Hand an meinem Schritt, öffnette meinen Gürtel und griff in meine Hose, mein bestes Stück wusste gar nicht wie es ihm geschah ich war kurz vor einem Orgasmus, was ihr immer mehr spass machte und so kam es, dass es mir kam und ich alles auf dem Boden der Gastwirtschaft spritzte. Ich hatte solch eine Angst erwischt zu werden, aber Gott sei Dank kam niemand in diese Ecke. So kam es dass wir beide uns fast täglich trafen und fast jeden Tag Geschlechtsverkehr hatten immer ungeschützt was man ja nicht machen sollte, aber zu der Zeit wusste noch keiner etwas von Aids und HIV.

Zurück zu meiner Ausbildung, die schloss ich als zweit bester ab und war froh jetzt endlich richtiges Geld zu verdienen, denn als Lehrling hatte man damals im ersten Lehrjahr 30 DM im 2. 60 DM und im 3. 90 DM, als Geselle bekam ich dann 560 DM war ja auch nicht die Welt war. Ein ehemaliger Kollege den ich einmal in Neuburg draf, sagte mir, dass er in Hambur in einer großen Brauerei arbeitet und man da 1600 DM verdienen kann und ich mit meiner Sudhausausbildung bestimmt mehr, dies ging mir die ganze Zeit durch den Kopf und ich bewarb mich bei einer großen Brauerei in Hamburg, dies aber im nächsten Abschnitt meines Lebens.

Meine Schulzeit vom 6. – 14. Lebensjahr.

Zu meiner Schulzeit kann ich nicht all zu viel sagen, nur dass wir als Kinder hier sehr streng gehalten wurden. Es gab Ohrfeigen, Kopfnüsse, Tatzen (hier wurde it einem Rohrstock auf die Handinnenfläche geschlagen) und Hosenspanner, hier legte einen der Lehrer übers Knie und versolte einem den Hintern mit dem Rohrstock. Da ich ein mittelmäsiger Schüler war passierte hier auch nicht all zu viel.

Wir sind als Kinder immer um die Häuser gezogen, meistens waren wir zu 5 oder zu 6 wobei auch 2 – 3 Zigeunerkinder dabei waren, was meine Eltern besonders meine Mutter nicht all zu gerne sah, denn sie sagte, Zigeuner stehlen, was nicht stimmte, zumindest nicht die, die ich kannte. Ja ganz so stimmt das auch wieder nicht, denn wir Kinder stahlen schon ab und an von den Obstbäumen die Äpfel und Birnen, aber die haben wir auch gleich gegessen, so konnte man uns nichts nachweisen.

Es war schön als Kind unbeschwert überall hin zu gehen, an die Donau z.B. da waren die Amerikaner, da gab es für uns Kinder immer Schokolade und Kaugummi. Wir trieben uns auch ab und an am Bahnhof rum, da gab es vom Krieg noch kleine Bunker und im Schloss die unterirdischen Gänge, das war für uns Kinder immer ein  Erlebnis.

Einmal als ich 10 Jahre alt war kam ich das erste mal mit Alkohol in Berührung, wir waren wieder einmal in den Bunkern am Bahnhof unterwegs und fanden in einem einen Karton mit Rotweinflaschen, was machte wir, wir liefen zu mir nach Hause und holten einen Korkenzieher um die Flaschen zu öffnen und tranken eine oder zwei so genau weiß ich das heute auch nicht mehr. Anschließend liefen oder torkelten wir 5 zum Bahnhof rüber und legten uns auf die Bänke in der Bahnhofsanlage. Das haben natürlich Erwachsene gesehen und die Polizei verständigt, das war vielleicht ein Theater mit unseren Eltern und wer war natürlich schuld, es waren die Zigeuner Kinder, was wiederum nicht stimmte, sie waren dabei wie zwei andere Kinder aus der Nachbarschaft auch.

Mit 12 Jahren bekamich ein Fahrrad, weil die meisten Kinder auch eins hatten, da waren wir noch weiter mobil und unsere Ausflüge konnen wir dann ins nähere Umfeld machen. In den Ferien als alle meine Freunde irgendwo anders waren und mir langweilig war hatte ich einen Wahnsinns Gedanken, ich sagte am Morgen zu meiner Mutter ich fahre heute mit dem Fahrrad zu meiner Tante Sophie, die wohnte in Langenargen am Bodensee. Meine Mutter schmierte mir einpaar Butterbrote mit Wurst und gab mir eine Flasche Limo mit und sagte, ich glaube die sagte das im Spass na dann fahr mal los du kommst ja eh bald wieder. Ich nahm meine Landkarte zur Hand schrieb mir die Orte auf die ich fahren musste und fuhr los, waren ja nur 200 Kilometer. Ich kam gut vorran, da ja fast alle Straßen eben waren und es fast keine Steigungen gab. Als ich von Ulm Richtung Biberach auf der neuen Bundesstraße fuhr kam die Polizei und fragte mich, wo ich denn hin wolle und woher ich komme und dass ich hier auf der Straße nicht fahren darf. Die Polizei brachte mich in Ihrem VW Bus samt Fahrrad auf die Polizeiwache, verständigten meine Eltern und meine Tante, was zur damaligen Zeit nicht so einfach war, weil wir kein Telefon hatten. Nach Rücksprache mit meinen Eltern und meiner Tante durfte ich dann doch weiter fahren, es waren ja nur mehr ca. 60 Kilometer. Meine Tante sagte nur du bist ein Wahnsinns Junge, da hättest vorher einen Brief schreiben sollen,  dann hätten wir wenigstens bescheid gewusst, aber den Polizeieinsatz hätte es auch nicht verhindert. Zurück nach Neuburg bin ich dann eine andere Strecke gefahren und natürlich wieder gesund nach Hause gekommen. Meine Mutter machte ein morts Theater daraus, aber mein Vater meinte, Jungs machen das schon mal, der sah das nicht so eng.

Das höchste erlaubte ich mir dann mir Ende 13, da fuhr ich mit dem Zug nach Bremerhaven. Das kam so, mein Onkel der einmal zur See fuhr, machte immer Sprüche, dass man als Junger Mensch die Welt gesehen haben muss und mit einem Schiff um die ganze Welt fahren kann und kosten tut es auch nichts wenn man als Schiffsjunge anheuert. Ich wollte zum Ende meiner Schulzeit eine Lehre als Elektriker machen, hatte auch schon mit dem Eletrikermeister in unserer Straße gesprochen und der sagte mir, dass er mich auch nehmen würde als Lehrling, heute heißt das ja Auszubildender. Meine Eltern hatten aber etwas anderes ausgesucht, ich sollte Brauer und Mälzer werden und das woltte ich zunächst nicht. So dachte ich mir, ich mach es meinem Onkel nach und fahre zur See, daher fuhr ich nach Bremerhaven. Alledings war das auch wieder nicht so einfach, ich kam gut nach Bremerhaven, keiner fragte mich im Zug wohin ich fahren wollte, hatte ja eine Fahrkarte von meinem Taschengeld, so hatte der Schaffner keinen Grund für eine Beanstandung und wenn sagte ich ich fahr zu meinem Onkel. In Bremerhaven angekommen, ging ich natürlich gleich zum Hafen und wollte woll Elan gleich auf das erste Schiff, daber da wurde ich abgewiesen, so ging es mir auf allen Schiffen, bis ein Kapitän die Hafenpolzei verständigte die mich dann in eine Jugendherberge brachte und meine Eltern verständigte. Mein Vater holte mich nach 2 Tagen ab und wir fuhren gemeinsam wieder mit dem Zug nach  Neuburg und hatten uns viel zu erzählen. Wie immer meine Mutter schimpfte auf meinen Onkel der mir immer flausen in den Kopf gesetzt hat mein Vater sagte na ja er ist ja wieder da.

So das war meine Schulzeit, hier habe ich bestimmt das eine oder andere vergessen oder ausgelassen, vor allem das Thema Mädchen, aber da will ich das nächste mal berichten.

 

 

Meine Kindheit bis zum 6. Lebensjahr.

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Ich wurde am 01.06.1949 in Neuburg an der Donau geboren. Meine Eltern waren ein mittelständisches Ehepaar, das sich nach dem 2. Weltkrieg kennen gelernt und im alter von 40 Jahren geheiratet hatten, daher hatte ich nicht wie andere Kinder jüngere Eltern, was mir später vielleicht etwas zum Nachteil wurde.

An meine Kindheit bis zum Schulanfang kann ich mich nur mehr schemenhaft erinnern. Nur soviel, dass bei uns noch meine Oma in unserer kleinen 3 Zimmerwohnung wohnte. Die Wohnungen von damals kann man mit dehnen von heute überhaubt nicht vergleichen, da gab es keine Heizung nur Kohleöfen, kein Bad und wir hatten das Glück, dass wir unsere Toilette schon in der Wohnung hatten. Da gab es andere Wohnungen die hatten auf dem Gang noch eine Gemeinschaftstoilette. Da wird sich der eine oder andere fragen, wo haben die sich dann gewaschen oder gebadet !

Es gab eine Gemeinschaftswaschküche, da war am Samstag Badetag, jede Familie hatte seine festen Zeiten, wann gebadet wurde. Auch hier gab es einen Waschkessel der mit Holz oder Kohle beschürt werden musste. Jede Familie hatte auch noch verschiedene Zinkwannen, die zum waschen und auch zum baden benutzt wurden.

Nun doch weiter zu meiner Kindheit, ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mit 3 Jahren bis zum Eintritt in die erste Schulklasse in den Kindergarten ging. Der Kindergarten war nicht weit von unserer Wohnung entfernt und so konnte ich und die Nachbarskinder selbstständig dort hin gehen. Es gab nur ein kleines Manko, wir mussten am Friehof vorbei und das war für uns immer etwas unheimlich, aber dazu später mehr.

Soweit ich mich an die ersten 6 Jahre meines Lebens erinnern kann, hatte ich eine schöne Kindheit. Nur Spielsachen hatten wir nich so viel, da freute man sich schon wenn man zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein gebrauchtes Spielzeug von einem Onkel oder einer Tante bekam. Das ging nicht nur mir so, auch die Nachbarskinder hatten nicht so viel Spielzeug. Wir hatten Hauptsächlich Schusser, ich weiß jetzt nicht, ob Ihr wisst was Schusser sind, das sind kleine Kügelchen aus Glas oder Ton, die wir Kinder oft untereinander tauschten. Da wurde auf dem Gehsteig (Bürgersteig) ein Schuhkarton mit kleinen verschiedenen Löchern aufgestellt,  die Löcher hatten wir vorher natürlich reingeschnitten und von einer Entfernung von ca. 2 Meter versucht in die Löcher zu treffen, wer die meisten Schusser reingetroffen hat, der hat gewonnen.

Da in unserer Straße auch fast nie ein Auto fuhr, machten wir auch kleine Wettrennen mit unseren Holz-Rollern um den Block, da die hintere Straße nicht geteert war gab es auch hin und wieder kleine Verletzungen.

Auch konnten wir uns ungehindert in unserem Viertel bewegen da uns verstecken dort reinkriechen, das eine und das andere auskundschaften, es konnte ja nicht viel passieren, denn zu unserer Zeit gab es ja für jedes Viertel einen Polizisten der immer nach uns schaute.

Ihr werdet Euch bestimmt wundern, warum ich alles so durcheinander schreibe, aber ich muss meine Gedanken erst sortieren.